Mittwoch, 29. Mai 2013

Rezension zu "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes


Klappentext:
Lou & Will.

"Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt.
Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will."


Meine Meinung:
Als ich das Cover gesehen habe, dachte ich mir sofort, dass es sich um einen wundervollen Liebesroman handelt. Ich meine, dass Cover ist wirklich traumhaft. Doch nie hätte ich ahnen können, was sich wirklich hinter der Geschichte von Lou und Will verbirgt.

Als ich mit dem Lesen angefangen habe, wusste ich nicht so recht, ob ich der Geschichte wirklich gewachsen bin. Klar, es ist sehr humorvoll und hat Biss, doch im Kern befasst sich der Roman mit einem eher heiklen Thema. Die ersten Kapitel habe ich wie im Flug gelesen und war einerseits begeistert, andererseits verwirrt. Ja, das Buch hat mich wirklich verwirrt. Es hat so viele Emotionen hervorgerufen. Auf der einen Seite regt man sich auf, auf der nächsten weint man, lacht man, seufzt man. Man fühlt die Geschichte mit. Es war so viel auf einmal. Sowas war ich von Liebesromanen nicht gewöhnt. 

Ich wusste nicht so wirklich ob ich tatsächlich weiterlesen soll oder ob es nicht zu viel ist. Will ist schon ein sehr außergewöhnlicher Mensch auf den der Leser sich erst einmal einlassen muss, doch wenn man sich auf ihn einlässt, dann fängt man an ihn zu verstehen. 
Nach einer Pause, in der ich ein Paar andere Bücher dazwischen geschoben habe, dachte ich mir, dass ich "Ein ganzes halbes Jahr" nicht einfach nur "halb" lesen darf. Ich muss es "ganz" lesen. Und so habe ich mich wieder getraut Lou zu begleiten.

Ich möchte nicht verraten, wie es mir beim Lesen ging, denn ich denke, jeder, der sich auf das Buch einlassen will, sollte selbst für sich entscheiden, wie nah er den Charakteren von Lou und Will kommen will. Will er mitfühlen? Ich habe mitgefühlt und deswegen habe ich mir auch Zeit gelassen mit dem Lesen.
Mir ist klar, dass dies hier nicht so wirklich eine Rezension ist, denn ich sage nichts zum Schreibstil der Autorin, nichts zu den Charakteren, nichts zur Spannung. Doch das hat einen Grund: Ich als Leserin des Buches finde, dass ich nicht das Recht dazu habe mich dazu zu äußern, dieses Buch hat es einfach verdient Buch zu sein. Man sollte nicht darüber diskutieren. Man sollte es nicht hypen und schon gar nicht sollte man zu viel verraten, deshalb möchte ich einfach nur in meinen Gedanken an Lou und Will schwenken und ich möchte mich bei Jojo Moyes bedanken, denn sie hat mir gezeigt, was das Leben wirklich bedeuten kann.
Mehr möchte und kann ich nicht sagen. 
5 von 5 goldenen Federn:


Kommentare:

  1. Ich habe das Buch auch gelesen. Genau wie dir hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen. :-)

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  2. Wenn ich das nächste mal im Thalia bin, nehme ich das Buch mit! Jetzt komme ich nicht mehr drum herum!

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